paar beim sex

Deshalb lieben wir dirty talk

Von einem roten Schmollmund lasziv geflüsterte Worte oder ein vor Leidenschaft bebender Mann, der seiner Angebeteten mit rauchiger Stimme zuflüstert, wie sehr er sie will. Dirty talk hat viele Gesichter.

Es eignet sich als Soforthilfe für das eingeschlafene Liebesleben. Niemand entzieht sich ohne Weiteres dem Charme eines erotischen Komplimentes. Die Spiegelneuronen in unserem Gehirn ermöglichen es uns nachzuempfinden, was das Gegenüber fühlt. So entsteht ein positiver Kreislauf der gegenseitigen Lustentfachung.

In einer Fernbeziehung oder bei sonstiger Abwesenheit kann dirty talking am Telefon, via SMS oder Chat die Sehnsucht lindern. Nichts kann tröstlicher und erotischer sein, als sich vorzustellen, was man miteinander tun möchte. Es ist unglaublich prickelnd, wenn du ihm am Telefon erzählst, wie sich deine nasse Pussy anfühlt.

Schmutzige, direkte Worte können, als Befehle eingesetzt, der Herstellung eines Machtgefälles im Rahmen dominant-devoter Spielarten dienen. „Knie dich vor mich und verschränkt die Hände hinter dem Rücken“, lässt wenig Interpretationsspielraum, kann aber soooo sexy sein …

Dirty talks sind ein Werkzeug zur Kommunikation. Wünsche und Bedürfnisse im Bett auszusprechen, ermöglicht es beiden Partnern besser aufeinander einzugehen. Das Ergebnis ist ein befriedigenderes Sexualleben.

So geht‘ s richtig

Als erstes solltest du alle Hemmungen und Ängste ablegen. Erotisch ist, wer Selbstbewusstsein ausstrahlt. Schüchternheit oder Albernheit sind nicht nötig; schließlich hat es einen Grund, dass ihr euch so nah kommt.

Zu Beginn sollte man sich herantasten, um herauszufinden was das Gegenüber und einen selbst anmacht. Ob liebevoll oder derb ist reine Geschmackssache. Es ist nicht ratsam mit zu krassen oder vulgären Ausdrücken einen Einstieg zu suchen, da sie schnell abschreckend wirken.

Bist du schüchtern, kannst du es mit Zweideutigkeiten versuchen. Deine Wortwahl sollte nicht zu sehr von deiner üblichen Ausdrucksweise abweichen, darf aber dennoch verrucht klingen. Gemeinsam gelesene erotische Literatur kann helfen das Eis zu brechen.

Deine Stimme sollte tief, ruhig und langsam klingen. Ob du laut oder leise sprichst, ist unerheblich. Flüstern oder hauchen wirken besonders sinnlich. Verwende direkte Formulierungen und vermeide den Konjunktiv. Also lieber „Ich will dich jetzt, ganz hart …“ statt „Ich würde dich jetzt gerne …“ Oder kündige an, was du gleich tun wirst: „Ich werde dich jetzt …“

Um dem (oder der) Liebsten schmutzige Dinge zuzuflüstern, solltest du das linke Ohr bevorzugen. Es korrespondiert mit der Hirnhemisphäre, die für die Emotionen zuständig ist.

Dirty talking für Anfänger

Wenn du dich noch nicht an schmutzigen Dialogen versucht hast, kannst du es mit einem simplen „Oh, Gott …“ oder „Jaaaa …“ während des Liebesspiels versuchen. Halb Wort, halb Stöhnen, geht es einem inmitten des Geschehens leicht über die Lippen. Es kostet auch kaum Überwindung eine Bestätigung auszusprechen, à la „Das ist so gut!“ oder „Ja, das macht mich so scharf!“

Während des Vorspiels kannst du sagen, dass du sie gleich tief nehmen wirst. Alternativ schmilzt er dahin, wenn man sein pralles und hartes bestes Stück bewundert. Versaute Komplimente kommen immer an.

Alltagssituationen kann man mit unerwarteten Aufforderungen Würze verleihen. Bitte beim Duschen darum, eingeseift zu werden oder erwähne beim Telefonieren beiläufig, wie gerne du es gerade treiben würdest.

Es gibt für jeden die passende Art des dirty talks. Probieren geht über Studieren beim Sextreffen in Berlin.